Vergilbte Dramen und Elektroküsse

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Und ich sang die ganze von dir

Schönen guten Tag.
Gestatten? Mondmädchen.
Sehr erfreut.

Mal wieder alles neu hier. Man muss ja mit der Zeit gehen heutzutage. Der alte Müll ist auch schon in den Papierkorb verschoben worden. Wollte ja auch eh keiner lesen. Aber eigentlich lauf ich nur davon. Vor der Realität. Vor der Wirklichkeit. Aber vorallem vor der Wahrheit. Hat auch ein bisschen was von verstecken, finde ich. Verstecken hinter einer Welt aus Plastikblumen, während ich Angst habe vor dem Morgen und einer Begegnung. Durch das Gewirr aus künstlichen Dingen blicken und an dich denken.

7.10.06 19:05, kommentieren

Mich gibt es

halb fünf morgens, kein schlaf. Die Nacht blendet meine Augen. Wie immer lieg ich wach, regungslos, schatten an der decke; zerfranstes Grau mit Pinkstich. Das Pochen in meinem Kopf und in mir drin zerreißt die stille. Träume? heute nicht, so geht das schon lange. ich kann nicht mehr träumen, kann keine bilder mehr sehen, will auch nichts mehr sehen. blutrausch, und ich weine deinen namen ins kissen.

 

Ach, diese Geschichte hat kein Ende, endlos Schleife, so wie sie auch eigentlich keinen richtigen Anfang hatt. Ich bin da hineingerutscht, irgendwie, und alles hat sich so schön entwickelt. es hat so schön gepasst, um dann abrupt zu enden ohne Aussicht auf Fortsetzungen und alles, was ich jetzt noch habe sind ein paar Wörter. Aber es ist ja auch  meine eigene Schuld. Ich bin wieder weg gelaufen (Ich frag mich immer öfter, ob ich irgendwann endlich ankomme oder mich auf dem Weg verlaufen habe, weil ich vergessen habe, wieso ich überhaupt losgelaufen bin). Was ich mir von dieser Flucht erhoffe, weiß ich selber nicht genau. Weg von hier, ja. Aber wo ist weg? Weg von dir? Weg von mir? Aber ich habe ja eh nichts mehr zu verlieren. Uns hab ich schon verloren. Für mich gibt's keine Bonusrunde. Und auch keinen Hauptpreis.

 

11.10.06 17:44, kommentieren

bis ich blut kotze

Der Kugelschreiber zittert in meinen Erinnerungen an das letzte Jahr und die Augen sind vom Weinen nicht mehr zu gebrauchen. Ich lache fast, weißt du, das lustige ist, dass ich nicht mal weiß, wie das Ende kam. Wann? Etwa als Haut plötzlich eine Rolle spielte? Und wo, verdammt? Ich schlage Nägel in mein Herz, damit du dich daran festklammern kannst, ohne zu fallen, so wie ich falle, wenn ich an dich denke.

19.10.06 18:48, kommentieren

Im Zoo, Fische

"Hör auf zu denken, ich würde besonders fühlen, in Bezug auf dich." 
Ich bin für dich nichts mehr, oder?
Wie du schon sagtest, "du warst nur der, der sich gedacht hat, dass ich ein interessantes Gesicht habe und so interessante Scheiße male", "...nichts besonderes". Unsere Zeit ist vorbei. Nichts hält schließlich für die Ewigkeit.

 

Auf dem Boden aufgeschlagen und in viel zu viele teile zersplittert wie eine glasflasche (darin du und ich, als heterogenes gemisch).

20.10.06 16:52, kommentieren

halbdurchlässig

Alles wäre wohl so viel leichter, wenn ich dir nur ein einziges Mal richtig böse sein könnte. Doch das scheint unmöglich, denn du bist du und niemand sonst.

21.10.06 03:03, kommentieren

John F. sagt, Lied Nr. 5

Mein Kopf ist voll mit Gedanken an dich, die nichts mehr bringen, niemals mehr etwas bringen werden, weil alles, was dich jemals ausgemacht hat, nicht mehr da ist. Weil du nicht willst, dass da noch was ist. Mein Kopf platzt, so übervoll (hm, doofes wort), überquellend sind die Erinnerungen an dich und alles, was ich je falsch gemacht habe.

23.10.06 17:09, kommentieren